IronTree spielen Abyssic(k) Heavy Metal – einem aus den Tiefen der extremen Metalspielarten geborenem Konglomerat von schwermetallischer Musik das in keine Schublade passt.

Zudem sind sie einer jener Bands, die noch aus Freunden bestehen, die sich ganz klassisch einmal die Woche im Proberaum treffen um den Lärmgöttern zu huldigen, gemeinsam kreativ zu sein und ganz nebenbei ein paar Bier zu kippen. Keine Agenda – kein aufgesetztes Image – kein Dogma – einfach nur Freude an der Musik.

Brüllfe, Steffen und Mimi musizieren bereits seit erschreckenden 20 Jahren in verschiedenen Inkarnationen zusammen. Etwa 2011 stieß dann Soze zur Formation um den, damals nicht vorhandenen Bass, zu besetzen. 

Vier Menschen mit sehr unterschiedlichen musikalischen Wurzeln. So wurzeln die Drums eher in einem modernen, technischen und groovigem Klang der durch Mimi geschaffen wird.  Steffen bringt mit seiner Gitarre “Berta” – die wohl direkt in der Hölle geschmiedet wurde – die Pfade und die Melodik des Blackmetal mit. Soze, mit Blick auf seine Heimat im Crustcore und HC Punk, schenkt dem tiefen Ton seinen agressiven Charakter. Abgerundet durch einen femininen, growligem Gesang, der an Emotion nichts missen lässt –  gepaart mit abwechslungsreichen  Lyrics –  aus der Seele von Brüllfe.

Die 2011 existiertenden Konstrukte von Songs transformierten und verschmolzen langsam mit den musikalischen Seelen der Bandmitglieder. IronTree sind verdammt langsam und so erschien erst 2014 eine DIY Demo mit  zwei kleinen Videos dazu.

Im weiteren Verlauf der Jahre entstanden weitere Songs die auf einem geplanten Album veröffentlicht werden sollten. Für das Album war klar, dass es keine sterile Studioproduktion werden darf und sollte, sondern eine relativ raue DIY-Aufnahme. Der Sound sollte IronTree präsendtieren, so wie sie sind; brachial, ursprünglich, durchsetzt mit dunkler Energie und fernab von komerzieller Glattbügelei, wie sie gerade Bands mit einer Frau am Mikro so oft übergestülpt werden.

Der Raptor Verlag, der das VIRUS-Magazin verlegt und das 2019 das 15-jährige Jubiläum feierte, veranstaltete den einen Contest für den “Mastery of Dark Arts Award”. Die Band landete im Leservoting auf dem ersten, im Redaktionsvoting auf dem 2.ten Platz und durfte sich ab sofort “Master of Dark Arts” nennen.

Das Album „The Faceless“ wird digital auf allen gängigen Plattformen am 22.10.2021 erscheinen. Neben einer Bandcamp-Version, die ein paar Goodies enthält, wird es auch eine kleine Auflage im Digi-Pack-Format geben.